 |
Der Stadt Stade obliegt die Pflicht der Abwasserbeseitigung.
Diese wurde bis Ende 2003 in Form eines Regiebetriebes durchgeführt,
der damit vollständig in die städtische Organisation eingebunden war.
Die Stadt Stade hat zum 01.01.2004 die Aufgaben der Abwasserentsorgung dem neu gegründeten Eigenbetrieb Abwasserentsorgung Stade (AES)
übertragen. Die Betriebsführung wurde an die Stadtwerke Stade GmbH übergeben.
Die AES besteht aus der Abteilung Kläranlage und der Abteilung Kanalnetz.
Insgesamt sind hier 27 Mitarbeiter beschäftigt. Als Geschäftsführer der Stadtwerke Stade GmbH ist
Gerhard Hacker gleichzeitig Werkleiter der Abwasserentsorgung. Eine Kurzbiographie finden sie hier.
Die Abwasserbeseitigung umfasst alle Anlagen zum Sammeln, Ableiten und Reinigen des anfallenden Schmutz- und Regenwassers.
Das Kanalnetz ist als Trennsystem ausgeführt und umfasst 178 km Schmutzwasserkanal im Freigefälle
und 29 km als Druckrohrleitung, 219 km Regenwasserkanal im Freigefälle und 0,8 km als Druckrohrleitung
sowie 0,8 km noch verbliebenen Mischwasserkanal. Ferner bestehen 42 Schmutzwasserpumpwerke,
12 Regenwasserpumpwerke und 17 Regenrückhaltebecken.
|
Die Kläranlage ging 1976 in Betrieb und wurde in späteren Jahren in zwei weiteren Ausbaustufen erweitert und hat eine
Ausbaugröße von 200.000 Einwohnerwerten (EW). In der Kläranlage wird das Abwasser des Stadtgebietes und zusätzlich das
Abwasser vom Abwasserzweckverband Bützfleth/Assel entsorgt. Das Abwasser der Samtgemeinde Himmelpforten wird seit 1996 über eine
Druckrohrleitung in die Kläranlage Stade eingeleitet.
|
|